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Die fünf besten Erkältungstipps

October 8, 2015

 

Leute, es ist wieder so weit. Der Herbst ist da, es wird kalt, nass, windig – so richtiges Schmuddelwetter eben. Und was bringen Herbst so gerne mit sich? Husten, Schnupfen, Heiserkeit.

 

Ich habe euch hier ein Rundum-Paket mit den besten Hausmitteln und Tipps für die Erkältungszeit zusammen gestellt.

 

 

Tipp Nummer 1: Ingwer-Tee mit Zitrone und Honig

 

 

Der Ingwer-Tee mit Zitrone und Honig ist ein wahrer Wunderwirker. Hier stecken so viele gute Stoffe drin, da hat die Erkältung keine Chance.

 

Ingwer ist eine offiziell anerkannte Heilpflanze. Die enthaltenen Gingerole und Shogaole, die auch für den würzig-scharfen Geschmack der Knolle verantwortlich sind, wirken antibakteriell, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd und schmerzlindernd.

 

Vorsicht jedoch in der Schwangerschaft. Da Ingwer unter anderem die Durchblutung im Bauchraum anregt, wird davon abgeraten Ingwerpräparate und Ingwertees in der Schwangerschaft zu sich zu nehmen. 

 

Das Vitamin C der Zitrone unterstütz das Immunsystem. Es ist heute umstritten, ob synthetische Vitamine dieselbe Wirkung im Körper haben, wie ‚echtes‘. Also, besser zur Frucht greifen als zur Pille.

 

Honig wird häufig eingesetzt zur Förderung der Wundheilung und zur Eindämmung von Entzündungen. Der goldene Saft wirkt stark antibakteriell und besiegt rund 60 Arten von Bakterien und einige Viren. Die Forschung geht davon aus, dass der hohe Zuckeranteil den Bakterien Sauerstoff entzieht und ihnen somit die Luft zum Atmen nimmt. Zudem wird die Wirkung bestimmten Enzymen zugeschrieben, die die fleißigen Bienchen bei der Produktion in den Honig abgeben.

 

So wird der Ingwer-Tee mit Zitrone und Honig gemacht.

 

Man nehme für einen halben Liter:

2 Gramm frischen Ingwer (eine dünne Scheibe) und übergießt ihn mit kochendem Wasser. Ca. 15 Minuten ziehen lassen.

Da sowohl die Vitamine der Zitrone als auch die Enzyme im Honig durch zu hohe Temperaturen zerstört würden, kommen bei trinkbarer Temperatur hinzu:

Der Saft von 1/2 Zitrone

&

guter Imker-Honig nach Bedarf und Geschmack.

Rühren und langsam, Schluck für Schluck, trinken.

 

 

Tipp Nummer 2: Zink

 

 

Die Einnahme von Zink verkürzt die Dauer einer Erkältung nachweislich. Wichtig ist, dass mit der Einnahme innerhalb der ersten 24 Stunden nach Auftreten der ersten Symptome begonnen wird, so bestätigt die Deutsche Ärztezeitung. Eine Tagesdosis von 75 mg sei empfehlenswert. Bei Überdosierung kann es zu Nebenwirkungen wie Übelkeit kommen. Daher rate ich dir, dir in deiner Apotheke ein entsprechendes Präparat empfehlen zu lassen.

 

 

Tipp Nummer 3: leichtes Fieber nicht unterdrücken

 

 

Fieber ist eine sehr wichtige Reaktion unseres Körpers. Auch, wenn die begleitenden Gliederschmerzen, brennenden Augen und Schüttelfrost unangenehm bis lästig sind, müssen wir hier eins beachten: unser Körper arbeitet damit FÜR uns. Nicht GEGEN uns.

 

Durch die erhöhte Temperatur wird der Stoffwechsel beschleunigt, wodurch unsere Immunzellen effizienter arbeiten und Krankheitserregern den Garaus machen können. Fieber zu unterdrücken (z.B. mit Paracetamol) bedeutet, dem Körper seine natürliche Reaktion und die Tendenz zur Selbstheilung zu erschweren.

 

Besser ist es, bei leichtem Fieber einen Tag im Bett zu verbringen, sich dick einzupacken, viel viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen und den Körper arbeiten zu lassen.

 

Temperatur bzw. Fieber beim Erwachsenen:

normale Temperatur: 36,5-37,5 Grad Celsius

erhöhte Temperatur: bis 38 Grad Celsius

(leichtes) Fieber: bis 38,9 Grad Celsius

hohes Fieber: ab 39 Grad Celsius (Arzt aufsuchen)

 

PS: Wenn man sagen kann, man hat „nie Fieber“ ist das nicht unbedingt gut. Wenn der Körper bei Erkältungen und grippalen Infekten keine erhöhte Temperatur aufbaut, kann es ein Hinweis auf ein geschwächtes und reaktionsarmes Immunsystem sein.

 

 

Tipp Nummer 4: Biochemie nach Schüssler: Schüssler-Salze Nr. 3, 4 & 6

 

 

Jede Zelle im Körper benötigt eine optimale Versorgung an Mineralsalzen um optimal zu funktionieren. In Schüssler-Salzen sind diese natürlich im Körper vorkommenden Mineralsalze aufgearbeitet und in eine homöopathische Potenz gebracht, um die Aufnahme in die Zellen zu erleichtern.

 

Bei Erkältungen werden eingesetzt:

 

Schüssler-Salz Nr. 3: Ferrum Phosphoricum

 

Ferrum Phosphoricum (Eisen) transportiert den Sauerstoff in unserem Körper. Eisen ist der Trägerstoff, der sich an unsere Blutzellen bindet um sich den durch die Atmung aufgenommenen und im Blut befindlichen Sauerstoff zu schnappen und zu den Zellen zu bringen.

Schüssler-Salz Nr. 3 wird eingesetzt als Erste-Hilfe-Mittel bei beginnenden Erkältungen, bei leichtem Fieber und entzündlichen, heißen und klopfenden Schmerzen. Es wird auch das Salz des Immunsystems genannt, weil es eine innunstärkende Wirkung hat.

Bei beginnender Erkältung stündlich eine Tablette lutschen (tagsüber).

 

Schüssler-Salz Nr. 4: Kalium Chloratum

 

Kalium hat zahlreiche Aufgaben im Körper. Es ist für die Reizweiterleitung in den Nerven wichtig, für die Muskeltätigkeit und beeinflusst den Flüssigkeitshaushalt der Zellen.

Schüssler-Salz Nr. 4 – Kalium Chlorid – wirkt abschwellend (besonders auf die Schleimhäute) und hilft bei schleimigem Husten und Schnupfen. Es wird eingesetzt, wenn die Erkältung auf dem Höhepunkt ist.

 

Hier ebenfalls jede Stunde (tagsüber) eine Tablette lutschen.

 

Bitte niemals auf eigene Faust reine Kalium-Präparate einnehmen! Eine Überdosierung kann Herzrhythmusstörungen und Krämpfe zur Folge haben und richtig gefährlich werden. Homöopathische Präparate wie die Schüssler-Salze haben diese Nebenwirkungen jedoch nicht. Eine Übersosierung ist so gut wie nicht möglich.

 

Schüssler-Salz Nr. 6: Kalium Sulfuricum

 

Kaliumsulfat – Schüssler-Salz Nr. 6 – hilft bei der Regeneration, wenn die Erkältung bereits abklingt. Es hilft, Schlackenstoffe aus dem Körper zu beseitigen, ist ein Sauerstoffträger und regt die Zellerneuerung an.

Zum Ende der Erkältung, bis es dir wieder vollständig gut geht, tagsüber eine Tablette pro Stunde lutschen.

 

Tipp Nummer 5: Gönn‘ dir Ruhe!

 

Ich kann es nicht oft genug sagen: Unser Körper ist unglaublich. Wenn wir ihn lassen und uns ein wenig Ruhe gönnen, ist er in der Lage – ganz ohne Antibiotikum, chemischen Erkältungsmittelchen,  Fiebersenkern etc. – vollständig zu genesen. Wir haben ein System in uns, das laufend und rund um die Uhr für uns arbeitet. Ohne, dass wir es merken, hat es tagtäglich mit diversen Erregern zu tun. Es ist also kampferprobt und bestens auf seinen Einsatz vorbereitet.

Wenn du aber deine Selbstheilungskraft unterwanderst, dir Chemiebomben reinpfeiffst, nur damit du voll leistungsfähig bist und deinen täglichen Verpflichtungen nachkommen kannst, lieber 10-Stunden-Schichten im Büro schiebst statt dir Zeit zum Gesundwerden zu gönnen, wirst du irgendwann die Quittung bekommen. Du wirst wesentlich länger brauchen, um richtig gesund zu werden und weil dieses Verhalten für den Körper total anstrengend und schwächend ist, sind häufige Erkältungen und eine erhöhte Infektanfälligkeit vorprogrammiert. Also: Nimm dir eine Auszeit und erhole dich! Es ist niemandem geholfen, wenn du dich krank und von Bazillen strotzend ins Büro, in die Uni oder sonst wo hin schleppst!

 

Zum Abschluss hier ein kleines Video, das die Grundzüge unseres Immunsystems ganz easy erklärt. Ich habe diese Serie früher geliebt! Wer kennt sie noch? Es war einmal das Leben – das Abwehrsystem Teil I.

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Alle publizierten Inhalte auf dieser Website, dem Blog und im Newsletter sind als Inspiration und zur Unterhaltung gedacht und können bei körperlichen und emotionalen Beschwerden niemals den Besuch bei einem Arzt ersetzen. Ich empfehle jedem, vor Anwendung gesundheitlicher Tipps Rücksprache mit einem Fachmann zu halten. 

© 2016 by Martina Trampnau - Heilpraktikerin & Coach| Alle Rechte vorbehalten.