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F*** Perfectionism! Warum Perfektionismus der Feind der Zufriedenheit ist

October 23, 2016

 

 

Kennst du das: Wenn du etwas tust, im Job, in deinem Zuhause, im Sport oder in deinem Hobby bist du nicht zufrieden, bis bis alles perfekt ist? Bis du irgendwelche wahnsinnig hoch gesteckten, eigenen Ziele erreicht hast. Bis ins kleinste Detail alles so ist, wie du es dir vorher ausgemalt hast. Du deine neue Bestzeit gelaufen bist. Du all deine To-Do-Listen abgearbeitet hast. Bis das Projekt, an dem du arbeitest, und dessen Inhalt du wieder und wieder optimiert hast, irgendwann keinen auch noch so winzigen Angriffspunkt mehr bietet. 

 

Strebst du nach Perfektion?


Ich denke, die Welt braucht einige Perfektionisten. Ihre hohen Ansprüche an sich selbst und die Menschen in ihrem Umfeld sind wirklich löblich. Ohne diejenigen in unserer Gesellschaft, die alles top ausgearbeitet haben wollen, die immer ihr Bestes geben, nach Höherem streben, würde uns bestimmt einiges fehlen. Qualitativ hochwertige Kleidung und Möbel zum Beispiel. Sterne-Essen. Sportliche Höchstleistungen. Neue wissenschaftliche Erkenntnisse. Gehirn-Operationen.

 

Diejenigen jedoch, die die Welt nicht durch beispielsweise ihre großartige Forschungsarbeit bei der NASA maßgeblich verändern, sondern ihr kleines Universum Tag für Tag verbessern wollen, um glücklicher und zufriedener zu sein, sollten überlegen, ob Perfektionismus angebracht ist. Hinter den überhöhten Ansprüchen und dem Wunsch, Perfektion zu erschaffen, steht nämlich meist ein ziemlich anstrengendes Thema: Die Versagensangst. 

 

Perfektionismus ist Versagensangst, getarnt durch hohe Standards

 

Die Angst zu versagen und nicht gut genug zu sein ist weit verbreitet. Von kleinauf werden wie bewertet und hoffentlich für gut genug befunden. In der Schule, im Sportverein, durch unsere Eltern, später in der Ausbildung, in der Uni, im Job. Es gibt ein Lob und vielleicht ein Fleißkärtchen für gutes Verhalten und Leistung. Kein Lob, kein Fleißkärtchen oder sogar Strafe, wenn das Geleistete nicht den Erwartungen bestimmter 'anderer' entspricht. 

 

Genau das führt leider zu einem Kreislauf, der Zufriedenheit und Glücklichsein keine Chance gibt. Weil der 'Erfolg' durch von außen vorgegebene Standards definiert wird, die wir - besonders im Kindesalter - nicht nachvollziehen können, darf sich kein eigenes Erfolgsempfinden einstellen. Statt dessen entwickelt sich eine Unsicherheit, die sich in der Angst zu versagen äußert. 

 

Wir werden also dazu erzogen Leistungen zu erbringen, die zwar den äußeren Ansprüchen, nicht aber unserem eigenen Verständnis entsprechen.

 

Folge: ZUFRIEDENHEIT UND ERFOLGSERLEBEN SIND UNMÖGLICH!

 

Was bleibt nach erbrachter Leistung ist eine Form der Leere. Das erhoffte positive Gefühl hat sich nicht eingestellt. Oder nur kurz. Also geht es weiter: Neues Spiel, neues Glück. Das nächste Mal müssen die Ansprüche noch höher sein, oder wir müssen einfach besser sein, mehr machen, vielleicht stellt sich ja dann ein Gefühl von Erfolg und Zufriedenheit ein. Leider ist das eher selten der Fall...

 

Die einzige Möglichkeit, Zufriedenheit zu erlangen ist es eigene, echte Werte zu finden, die aus dem Inneren kommen und diese zu verfolgen. Ohne wenn und aber. 

 

So ist es. Grob gesagt geht es bei allem, was wir tun, immer um das WARUM. 

 

Karriere machen für die Anerkennung. Oder für's Geld - was in unserer Gesellschaft wiederum Anerkennung bringt. Oder vielleicht doch eher, weil das was wir tun der Ausdruck unserer inneren Einstellung zum Leben ist und der Wunsch besteht, Gutes in die Welt zu bringen. 

 

Kunst machen, Kleidung entwerfen, sich um die Familie kümmern, wunderbares Essen kochen, etc., weil man das eben so macht, weil es cool oder angesagt ist und man dann so viele bunte Bildchen auf Instagram posten kann. Oder aber weil es dem eigenen inneren Feuer entspricht. Weil dabei Freude entsteht und der Wunsch, diese Freude zu teilen. 

 

Ganz ehrlich: Warum tust du die Dinge, die du tust? Tagtäglich? Bringen sie dir Freude, Zufriedenheit, Glücksgefühle, oder lebst du die Ansprüche der Gesellschaft? Sind deine Standards wirklich deine eigenen?

 

GOOD NEWS: Wenn du ein perfektionistischer Mensch bist, dann hast du alle Voraussetzungen, ein erfolgreiches und zufriedenes Leben zu leben. Und wirklich einen Beitrag für die Gesellschaft zu leisten. Du weißt, wie man arbeitet, wie man Ziele verfolgt, sich durchsetzt, am Ball bleibt. Definiere deine eigene Ziele. Finde das Thema in deinem Leben, für das du brennst. Mit dem du dich mit Freude rund um die Uhr beschäftigen kannst. Dann steht deinem Erfolg, deiner Zufriedenheit und deinem Glücklichsein nichts mehr im Wege. Dann ist Perfektionismus überflüssig. 

 

Im nächsten Artikel wird es darum gehen, wie eigene Werte definiert werden können. Bis dahin geht es hier schon einmal zu dem Artikel: Wofür du eine Lebensvision brauchst und wie du sie findest

 

 

Hab einen wundervollen Tag! 

Martina 

 

Wenn du wissen willst, wie du dir ein Mindset schaffst das dich unterstützt, ein glückliches, gesundes und erfülltes Leben zu kreieren, lade dir hier meinen kostenlosen Audiokurs plus Booklet herunter. 

 

 

 

 

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Alle publizierten Inhalte auf dieser Website, dem Blog und im Newsletter sind als Inspiration und zur Unterhaltung gedacht und können bei körperlichen und emotionalen Beschwerden niemals den Besuch bei einem Arzt ersetzen. Ich empfehle jedem, vor Anwendung gesundheitlicher Tipps Rücksprache mit einem Fachmann zu halten. 

© 2016 by Martina Trampnau - Heilpraktikerin & Coach| Alle Rechte vorbehalten.