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Wie sich deine Glaubenssätze auf deine Gesundheit auswirken

May 30, 2017

ALLES ENTSTEHT AUS EINEM GEDANKEN.

 

 

 „Wir sind was wir denken.  Alles, was wir sind,  entsteht mit unseren Gedanken. Mit unseren Gedanken machen wir die Welt.“ Buddha 

 

Wenn wir Buddha Glauben schenken, ist alles was wir um uns herum sehen aus Gedanken entstanden. Jeder technische Fortschritt, alles was wir Menschen in dieser Welt erschaffen haben, geht auf Gedanken zurück. Aber nicht nur, was in deinem Außen um dich herum zu sehen ist- auch deine Innenwelt, deine Gefühle und dein körperliches und seelisches Wohlbefinden sind maßgeblich beeinflusst von deinem Denken.

 

In diesem Artikel soll es darum gehen, wie dein Denken deinen Körper beeinflusst, wie Negativität krank machen kann und wie du die hinter deinem Denken steckenden Glaubenssätze bearbeiten kannst.

 

Die Gedanken 

 

In unseren Köpfen brabbelt es die ganze Zeit. Rund um die Uhr denken wir. Dies findet zum größten Teil unbewusst statt. Aus gutem Grund: Würden wir die durchschnittlich 60.000 Gedanken am Tag bewusst wahrnehmen, würden wir wahrscheinlich verrückt werden!

 

Gedanken entstehen automatisch und in der Regel völlig unkontrolliert in unseren Köpfen auf der Basis von Glaubensätzen, deren Grundlagen meist schon in der Kindheit gelegt werden.

 

Doch gibt es Hoffnung: Wir haben die Möglichkeit zu lernen, den Geist ruhiger werden zu lassen, zum Beobachter zu werden und über die Gedanken hinaus zu wachsen. Dies funktioniert sehr gut über Meditation und Autogenes Training.  In meinem letzten Artikel „Einfach mal entspannen – lerne deinem Körper zuzuhören“ findest du eine Anleitung, wie du entspannen und in dich hinein horchen kannst.

 

Die Emotionen

 

Emotionen entstehen nicht einfach aus dem Nichts, sondern auf Basis der Dinge, die wir denken. Wenn ein Glaubenssatz in dir aktiv ist und das Gebrabbel in deinem Kopf losgeht, erfolgt sofort im Unterbewusstsein eine emotionale Bewertung.

 

Wir machen einen kleinen  Test: 

 

Denke an etwas, was dich total aufregt. Vielleicht an den blöden Kollegen auf der Arbeit, der dich jeden Tag wütend macht. Oder denke an eine negative Erfahrung, die du kürzlich gemacht hast.

Merkst du, wie sich etwas in dir verändert?

 

Und jetzt Denk dich bitte mal an etwas Schönes.

 

Was war der schönste Moment in deinem letzten Urlaub? Oder denke an den Menschen, den du am meisten liebst.

 

Lass dir einen Moment Zeit und beobachte, wie es sich anfühlt.

 

Das ist der Mechanismus, wie deine Gedanken deine Gefühlswelt beeinflussen.

 

Deine Emotionen aktivieren dich zur Handlung

 

Das Wort Emotion steht für Energie in Bewegung. Die Energie, die sich als positiv, negativ, aktiv, aggressiv, wütend oder eben auch liebevoll und sanft zeigt, ist die Energie, die dich handeln lässt. Diese Energie bewegt sich in deinem Körper (wie du eben gespürt hast) und aktiviert nun einen Teil deines Systems. Wenn du wütend bist, gestresst, Angst hast, wird dein Nervensystem angeworfen und es entsteht das typische Stressmuster. Wenn du an jemanden denkst, den du liebst, bekommst du vielleicht das Bedürfnis, denjenigen anzurufen und zu hören, wie es ihm/ihr geht. 

 

Die Verknüpfung zwischen Emotion und Körper

 

Es gibt in unseren Gehirnen eine Struktur, die sich Insula nennt. Neben einigen weiteren Aufgaben ist die Insula der Bereich im Gehirn, in dem Körperorgane mit bestimmten Emotionen verbunden sind. Dieselben Nervenzellen, die zum Beispiel für das Körperorgan „Magen“ stehen, bilden gleichzeitig die Emotion Wut/Aggression ab. Ist man wütend, sind also die Nervenzellen, die den Magen abbilden, genau so aktiv. Kein Wunder mehr, wenn wir sagen „Ich habe Wut im Bauch“ oder wenn eine emotional herausfordernde Situation uns auf den Magen schlägt.

 

Symptome entstehen durch andauernde Aktivierung

 

Wenn die Gedanken also negativ sind, wird ein entsprechendes negatives Gefühl produziert, das sich auf der Körperleinwand darstellt. Wenn du jeden zweiten Tag total wütend oder gestresst auf der Arbeit bist ist es also kein Wunder, wenn sich irgendwann der Körper meldet. Genau so ist es, wenn du dir mit deinen Glaubenssätzen täglich selbst lieblose Dinge sagst.

 

Auch hierdurch sind die entsprechenden Bereiche in der Insula anhaltend aktiv und je anhaltender und stärker die Emotionen sind, desto intensivere Symptome produziert der Körper.

 

Was kannst du also tun, um gesund zu bleiben oder wieder gesund zu werden?

 

Es gibt einen schönen, passenden Spruch:  Love it, change it or leave it.

 

 Love it

 

Hierauf müssen wir gar nicht näher eingehen. Wenn du die Dinge, die du in deinem Leben tust, liebst, dann lass alles wie es ist! Wenn du ausgeglichen bist, zufrieden, deinem Herzen folgst und die richtigen Menschen um dich herum hast, dann wirst du höchstwahrscheinlich meist positive Gedanken und Gefühle haben und auch gesund bleiben.

 

 Change it

Anders ist es, wenn du merkst, dass etwas in deinem Leben falsch läuft. Veränderung beginnt immer bei dir selbst. Wenn du unglücklich im Job bist oder in der Partnerschaft, dann musst du um die Situation zu verändern bei dir selbst anfangen. Du kannst nämlich andere Menschen nicht verändern, wahrscheinlich auch nicht die Umstände an deinem Arbeitsplatz oder sonst wo und darüber auch noch glücklich werden. Den einzigen Menschen, den du verändern kannst, bist du selbst!

 

 

Und bei dieser Veränderung kannst du bei deinen Glaubenssätzen anfangen.  

 

Was sind die negativen Gedanken und Emotionen, die du hast, wenn du in einer schwierigen Situation bist? Fühlst du dich klein, wertlos, ungeliebt, hilflos? Was geht in dir vor?

 

Hier sind einige Beispiele für Glaubenssätze, die viele Menschen in sich tragen:
 
  • Ich bin nicht gut genug

  • Mir passiert immer nur Schlechtes

  • Ich habe immer Pech

  • Ich bin schwach

  • Ohne meine Leistung bin ich nichts wert

  • Ich bin schwach und muss mich verstecken

  • Ich muss mich anpassen

  • Ich bin wertlos

 

Kommt dir etwas davon bekannt vor? Spürst du eine Resonanz zu einem der Sätze?

 

Wenn du überhaut keine Ahnung hast, welche Glaubenssätze hinter deinen Symptomen stecken könnten, dann nimm dir ein Buch zur Hand, zum Beispiel Krankheit als Symbol von Rüdiger Dahlke oder Heile deinen Körper von Louise Hay. In diesen Büchern findest du körperliche Symptome und dazugehörige Glaubenssätze und die Auflösung. 

 

Wenn du nun einige Glaubenssätze herausgefiltert hast, formuliere sie positiv um. Sage dir zum Beispiel:
 
  • Ich bin gut genug, egal was ich tue

  • Alles, was mir im Leben passiert, hat einen Sinn und lässt mich wachsen

  • Ich bin stark

  • Ich bin wertvoll

  • Ich darf mich zeigen wie ich bin

  • Ich bin ein guter Mensch

  • Es geht mir von Moment zu Moment und in jeder Hinsicht besser und besser

 

Nach alter Huna-Tradition (quasi die Medizinleute der Hawaiianer) können wir negative Glaubenssätze überschreiben, wenn wir den neuen, positiv formulierten Glaubenssatz täglich wiederholen – und zwar am besten 23 Mal hintereinander. So kann sich der neue Glaubenssatz in deinem Unterbewusstsein verankern.

Wichtig dabei ist, dass das Unterbewusstsein keine Negationen kennt. Sätze wie „ich bin nicht schlecht in xy“ funktionieren nicht!

 

 Leave it

 

Dann gibt es noch Situationen im Leben, die müssen wir einfach verlassen. Wenn all die Arbeit an dir selbst nichts bringt und du jeden Tag gegen dich und dein Werte handeln musst, dann musst du eine Entscheidung für dich selbst treffen – und gehen! Und hab dabei keine Angst. Wenn du deinem Herzen folgst, bringt das Leben dir immer wundervolle Chancen und Möglichkeiten, damit sich dein Leben verbessern kann.

 

     Alles Liebe 

       Martina 


 

 

 

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Die Texte auf dieser Webseite dienen ausschließlich der Inspiration und Unterhaltung. Nichts, was hier zu lesen ist, ersetzt den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei körperlichen und psychischen Beschwerden suche bitte einen entsprechenden Fachmann auf, der dir helfen kann. Ich garantiere nicht, dass die hier vorgestellten Techniken und Inhalte deine Gesundheit unterstützen - jeder Mensch ist individuell und benötigt individuelle Beratung/Hilfestellung/Techniken. Die Inhalte sind nach besten Wissen und Gewissen erstellt und die Vollständigkeit/Richtigkeit der Inhalte wird nicht garantiert. 

 

 

 

 

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