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Die Bedeutung von Urvertrauen für deine Gesundheit

April 18, 2018

Urvertrauen – ein tiefes Vertrauen ins Leben verbunden

mit dem Gefühl, dass das Leben dich in jeder noch

so schwierigen Situation auffängt, ist eine wichtige Basis für ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Leben.

 

Je mehr du darin vertraust, dass du vom Leben getragen wirst und dass immer genug von allem für dich da ist, desto mehr innere Kraft kann in dir entstehen. Diese innere Kraft und eine beständige Ausgeglichenheit ist unglaublich wichtig für deine Gesundheit. Warum das so ist, liest du in diesem Artikel.

Urvertrauen entsteht durch Liebe und Nähe

 

Was braucht ein Neugeborenes am meisten? Nahrung – natürlich. Und körperliche Nähe, Berührung und Liebe. Schon in der achten Schwangerschaftswoche nimmt ein Embryo sich und seine Umgebung über die Haut wahr. Die Haut ist das erste Organ, über das es fühlt, dass es nicht alleine ist.

Es gibt mittlerweile zahlreiche Studien, die beweisen, dass Frühgeborene, die viel Hautkontakt mit der Mutter oder dem Vater haben, sich gesundheitlich viel besser entwickeln und dies wird sich in der Medizin zunutze gemacht.

 

Der Grund mag sein, dass die Babys durch den Kontakt zu den Eltern ein Gefühl von ‚alles ist gut’ und ‚ich bin nicht alleine’ bekommen – sprich: Vertrauen in das Leben entwickeln können.

Ein Baby – ob frühgeboren oder nicht – kommt aus dem Einheitsgefühl mit der Mutter in eine erst mal kalte und sehr fremde Welt. Nach unfassbaren Anstrengungen einer Geburt ist plötzlich alles, was das hilflose Kind bisher versorgt hat, weg. Das Leben ist mit einem Schlag sehr anders geworden. Im Optimalfall kamen bisher alle nötigen Nährstoffe von selbst beim Kind an, es was schön eingepackt und geschützt im 36 Grad warmen Bauch der Mutter.

 

Ab jetzt muss es seine Bedürfnisse äußern und sein Überleben ist komplett abhängig davon, dass es gehört wird. Hat das Kind in den ersten Lebensmonaten und –jahren das Gefühl, dass all seine Bedürfnisse erkannt werden und es bekommt, was es braucht, entwickelt sich ein Grundgefühl davon, dass es am richtigen Platz ist auf der Welt.

 

Frühe Verletzungen und Ängste beeinträchtigen das Urvertrauen

 

Sowohl Ängste, Verletzungen und Nicht-gehört-werden in den ersten Lebensmonaten und –jahren als auch schlechte Einflüsse im Bauch der Mutter wirken sich auf das Urvertrauen aus. Giftstoffe wie Alkohol und Nikotin zu Beispiel kommen bekanntlich beim Ungeborenen an und der kleine Organismus kommt darauf hin in Alarmbereitschaft. Instinktiv wertet das kleine Wesen diese Giftstoffe als Angriff und Gefahr.

 

Aber auch starker Stress bei der Mutter oder sogar Traumatisierungen übertragen sich über die Hormone aufs Kind. Es entsteht eine Grundangst, dass das Leben nicht sicher ist. Die Auswirkungen solcher Extremsituationen sind gut nachvollziehbar, richtig? Doch auch der heute so alltägliche und ganz ‚normale’ Stress wirkt sich auf das Urvertrauen und das Nervensystem eines neuen Menschen aus.

 

Stresshormone formen das Nervensystem

 

Das Nervensystem eines Menschen formt sich in der Schwangerschaft. Tatsächlich kommt ein Baby mit rund 100 Milliarden Neuronen im Gehirn auf die Welt. Je höher und andauernd die Stresshormon-Konzentration im Blut der Mutter war, desto stärker und schneller wird das Kind in Alarmbereitschaft kommen und auf äußere Einflüsse mit Stress reagieren. Oder anders gesagt: Es hat einen Mangel an Vertrauen.

 

Die Gesundheit wird vom Urvertrauen beeinflusst

 

Wir sehen also, Urvertrauen und Stress hängen direkt zusammen. Früher Stress führt zu einem Mangel an Vertrauen ins Leben – Ein Mangel an Vertrauen ins Leben führt im Laufe des Lebens zu chronischem Stress.

 

Mittlerweile sind sich viele Forscher und Mediziner einig, dass chronischer Stress der Grund für viele Erkrankungen ist. Weitere Gründe für die Entstehung von chronischem Stress und dem Zusammenhang mit psychosomatischen Erkrankungen findest du in meinem letzten Artikel HIER.

 

Urvertrauen und Immunsystem hängen zusammen

 

Das Immunsystem wird durch dauerhaften Stress beeinträchtigt und aus der Balance gebracht. Da der Körper in anhaltender Alarmbereitschaft ist, und er alle Kräfte und Energien für den Fight-or-Flight-Mechanismus mobilisiert, steht weniger Energie für das Immunsystem zur Verfügung.

 

Und so können verschiedenste Krankheiten entstehen – von häufigen Infekten, die chronisch werden können über Autoimmunerkrankungen und sogar bin hin zu Krebs. Denn ein optimal funktionierendes Immunsystem beseitigt normalerweise die kaputten und entarteten Zellen in unseren Körpern, die andauernd entstehen.

 

Mangelt es dir an Urvertrauen? 

 

 Folgende Fragen kannst du dir stellen, um herauszufinden, ob es dir an Urvertrauen mangelt

  • Fühlst du dich oft nicht sicher in dieser Welt?

  • Hast du oft das Gefühl, dass das Leben sich gegen dich verschworen hat?

  • Hast du das Gefühl, dass nie genug für dich da ist? Dass du immer um alles kämpfen musst?

  • Fühlt sich dein Körper manchmal fremd an? So, als würdest du ihn hin und wieder oder auch dauerhaft nicht richtig spüren?

  • Bist du oft kraftlos, energielos und müde?

  • Hast du Immunschwächen und häufige Infekte?

  • Hast du Probleme mit dem essen? Isst du oft zu viel oder zu wenig?

Wie du selbst dein  Urvertrauen stärken kannst

 

Auch wenn das Urvertrauen so früh im Leben entsteht, heißt es nicht, dass du jetzt kein Vertrauen ins Leben mehr entwickeln kannst. Der Unterschied ist nur, dass du jetzt erwachsen bist und selbst verantwortlich dafür, deine Bedürfnisse so zu erfüllen, wie du es brauchst.

 

Lerne, deinen Körper zu spüren und zu verstehen

 

 Je sicherer du darin wirst, deinen Körper mit seinen Bedürfnissen wahrzunehmen und seine Botschaften zu verstehen, desto mehr Vertrauen wirst du ins Leben entwickeln. Denn dadurch spürst du mit der Zeit, dass du in der Lage bist, deinem Körper alles zu geben, was er braucht: Nahrung, Wasser, Schlaf, Entspannung, Bewegung, Nähe.

 

Eine super gute Technik, um den Körper besser wahrnehmen zu lernen ist der Bodyscan – oder auch Körperreise genannt. Hierbei legst du dich bequem hin und spürst nach und nach in jedes einzelne Körperteil hinein. Angefangen bei den Zehen spürst du deine Fußsohlen, Knöchel, Unterschenkel, Oberschenkel, Rücken, Bauch, Brust, Nacken, Hinterkopf. Nimm dir dafür Zeit und habe ein wenig Geduld, über das über mindestens zwei Wochen und dein Körpergefühl wird sich schnell stark verändern.

 

Verbinde dich mit der Erde

 

In die Natur zu gehen, ist ein weiterer Tipp für mehr Urvertrauen. Mal raus zu kommen aus der Hektik und dem dauernden Tun im Alltag und einfach nur frische Luft zu atmen. Bewusst hinzuhören, wie der Wind durch die Bäume rauscht, die Vögel zwitschern und wie sich das Gras unter deinen Füßen anfühlt, bringt dich schnell in ein Gefühl von ‚alles ist gut’.

 

Du kannst dir auch vorstellen, wie du dich mit der Erde fest verbindest. Wie du dich mit einem Anker im Erdkern verankerst und dabei spürst, was das mit deinem Körpergefühl macht. Oder du stellst dir vor, wie du Wurzeln wie ein starker Baum entwickelst, die tief und fest in die Erde hinein wachsen. Dies gibt dir ein Gefühl von Stabilität und Kraft.

 

 

Wirkliches Ankommen im Leben ist nur möglich mit einer großen Portion Urvertrauen. 

 

 Je tiefer deine Wurzeln, desto höher kannst du wachsen. 

 

Alles Liebe und bis bald

 

Deine Martina

 

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PS: Dieser Artikel ist zuerst erschienen im:  

 

Die Texte auf dieser Webseite dienen ausschließlich der Inspiration und Unterhaltung. Nichts, was hier zu lesen ist, ersetzt den Besuch bei einem Arzt oder Heilpraktiker. Bei körperlichen und psychischen Beschwerden suche bitte einen entsprechenden Fachmann auf, der dir helfen kann. Ich garantiere nicht, dass die hier vorgestellten Techniken und Inhalte deine Gesundheit unterstützen - jeder Mensch ist individuell und benötigt individuelle Beratung/Hilfestellung/Techniken. Die Inhalte sind nach besten Wissen und Gewissen erstellt und die Vollständigkeit/Richtigkeit der Inhalte wird nicht garantiert. 

 

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© 2016 by Martina Trampnau - Heilpraktikerin & Coach| Alle Rechte vorbehalten.