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Wie dein Rücken dich auf deinen Herzensweg führt

January 21, 2019

Rückenschmerzen, der Wink mit dem Zaunpfahl. Wenn ich behaupte, dass dein Körper mit dir durch Schmerzen und

Krankheiten spricht – was geht dir dann durch den Kopf?

 

Ist es für dich selbstverständlich, dass zum Beispiel deine Rückenschmerzen Hinweise darauf sein können, dass etwas in deinem Leben nicht so läuft, wie es für dich am besten wäre?

 

Oder denkst du dir jetzt: Was ein Quatsch. Wie soll das denn funktionieren?

 

Egal wie du jetzt darüber denkst, bleib dran und lies weiter.

 

Ich möchte dir in diesem Artikel die Zusammenhänge zwischen deinem Körper,deinem Denken und deinem Fühlen näher bringen.

 

Dein Köper ist wie der Bildschirm deines inneren GPS-Systems

 

Dieses innere Navi, das du mit deiner ‚Produktion’ im Bauch deiner Mutter mitgeliefert bekommen hast will dich durch dein Leben führen. In deinem Inneren weißt du, was richtig für dich ist. Alles was du für ein gesundes und glückliches Leben brauchst, hast du in dir.

 

Wenn du dir das nicht vorstellen kannst oder du an deinem inneren GPS-System zweifelst, dann geht es dir wie den meisten Menschen. Denn leider bekommen wir alle (oder zumindest 98% aller Menschen) es in der ‚Schule des Lebens’ abtrainiert, auf diese innewohnende Weisheit zu vertrauen.

 

Stattdessen lernen wir, was getan werden muss, um ein Leben nach den Vorstellungen anderer zu führen. Wir lernen uns anzupassen, lernen zu lernen, was andere für ‚richtig’ und wissenswert halten. Wir bekommen Glaubenssätze aus unserem Umfeld eingeimpft die meistens nicht der Realität entsprechen und machen schmerzhafte Erfahrungen, die uns mehr und mehr von unserem inneren Licht trennen.

 

Dein Körper zeigt dir, was du verlernt hast zu hören

 

Die Instanz in dir, die dich durch dein Leben navigieren möchte, will natürlich gehört werden. Deshalb tut sie, was getan werden muss. Sie schickt dir Lebensumstände und Hinweise, die dich auf deinen Weg schubsen sollen. Sie bietet dir immer wieder an, nach Innen zu schauen und dich selbst zu reflektieren. Das Leben ist Wachstum und Entwicklung und diese sind nur durch Herausforderungen möglich. Werden die ersten sanften Hinweise nicht gehört, kommt irgendwann der Wink mit dem Zaunpfahl in Form von beispielsweise Rückenschmerzen.

 

Wie spiegelt der Körper dir dein Inneres? 

 

Das wirklich spannende an der Sache ist, dass wir mittlerweile wissenschaftlich nachvollziehen können, dass das Denken und Fühlen in direktem Zusammenhang mit dem Körper stehen.

 

Die Insula im Gehirn ist der Ort im Körper an dem die Verschaltung zwischen Emotionen und verschiedenen Körperregionen stattfindet.

Die Insula verbindet die Körperwahrnehmung mit der subjektiven emotionalen Erfahrung. Die selben Nervenzellen, die das Organ Magen im Körper abbilden werden genutzt um die Emotionen Wut und Ärger zu verarbeiten (vereinfacht dargestellt). Kein Wunder, dass Ärger auf den Magen schlägt, oder? 

 

Unterschätzte Faszien

 

Beim Thema Rückenschmerzen kommt noch eine weitere spannende wissenschaftliche Erkenntnis hinzu. Und diese hat zu tun mit Stress und den Faszien. Korrekt ausgedrückt gibt es nur eine Faszie im Körper. Die Faszie ist nämlich eine zusammenhängende Bindegewebsstruktur, die den ganzen Körper durchzieht und ihm Halt und Form gibt.

 

Wenn du jetzt denkst: Hm, ich dachte für die Stabilität im Körper sind die Knochen zuständig und die Form gibt ihm die Haut, die uns umgibt – da muss ich dich leider enttäuschen. Die Faszie/n wurden lange viel zu wenig beachtet bei der Entstehung von Rückenschmerzen. Und vor allem auch in Bezug auf Stress und innere Anspannung.

 

Wenn du gestresst bist, spannt sich deine Muskulatur an,  richtig? Ich denke da stimmst du mir zu und hast es auch schon selbst erlebt. Aber nicht nur mit der Muskulatur passiert etwas, auch verkleben die Faszienstrukturen in deinem ganzen Körper.

 

Der Hormoncocktail, der unter Stress ausgeschüttet wird – unter anderem Cortisol und Adrenalin – führt dazu, dass die Fasern des Fasziengewebes sich zusammen ziehen und miteinander verkleben. Das Ergebnos sind zwangsläufig Rückenschmerzen. Zu blöd, dass die Faszien eigene Schmerzrezeptoren haben, die nun Alarm senden und du folglich Schmerzen bekommst. Dies konnte in Versuchen nachgewiesen werden, bei dem aus dem Körper entferntes Fasziengewebe mit Adrenalin und Cortison beträufelt wurde. Und selbst in der Petrischale passiert es, dass die Fasern verkleben.

 

Was haben Rückenschmerzen nun mit deinem Herzensweg zu tun?

 

Jede, jede Menge.

 

Schmerzen im Rücken (oder jegliche andere Schmerzen) haben also in ihrer Entstehung den Faktor Stress mit dabei.

Schmerzhafte emotionale Erfahrungen machen in deinem Körper Stress und geben diesen weiter als aktivierenden Impuls, der zu einer Anspannung im Körper führt. Negatives und abwertendes Denkenmacht Stress in dir und führt ebenfalls zu Muskelanspannung und Verkleben in den Faszien, was wiederum Schmerzimpulse auslöst.

 

Was macht noch Stress? 

 

Wenn du innerlich weißt, dass du nicht auf deinem Herzensweg bist.

 

Wenn du dauerhaft genervt und unzufrieden bist, weil du jeden morgen in eine Arbeit gehen musst, die dich alles andere als erfüllt.

 

Wenn du in inneren Konflikten steckst, weil du dein Leben gerne anders leben möchtest, als du es momentan tust.

 

Auch wenn du dich gefangen fühlst, ausgeliefert, hilflos in ungesunden Beziehungen.

 

Wenn du dir ständig dem Chef gegenüber den Mund halten musst oder willst, wenn es mal wieder Konflikte gibt.

 

Und alles andere, was dich emotional runter zieht oder aufreibt.

 

Dein Körper zeigt dir also durch den Schmerz, wo du NICHT auf dem richtigen Weg bist.

 

Er zeigt dir, wo du Blockaden aufzulösen hast, wo du dich reflektieren darfst. Wo du schädliche Gedanken denkst und alte Verletzungen aufarbeiten darfst. Wo du einfach nicht am für dich richtigen Platz bist und wo Entwicklungspotenzial besteht.

 

Was kannst du nun tun, um die Botschaft deiner Rückenschmerzen konkret zu verstehen? 

 

Das Wichtigste ist zuerst, dass du dir selbst mal ehrlich ins Gesicht blickst. Dass du dir dein Leben anschaust und reflektierst, wie es jetzt ist.

 

Was läuft gut, was nicht so? Was bereitet dir unangenehme Gefühle und Gedanken? Was stresst dich?

 

Dieser Schritt kann hart sein. Richtig hart. Denn du wirst hinsehen müssen, wo du in deinem Leben Entscheidungen getroffen hast, die nicht optimal für dich waren.

 

Du wirst vielleicht erkennen, dass du dich viel zu oft angepasst hast und nun ein Leben lebst, das eher den Vorstellungen deiner Eltern oder deiner Freunde entspricht als deinen eigenen. Und du wirst erkennen, dass es Menschen in deinem Leben gibt, die dir nicht gut tun. Diese Erkenntnisse können schmerzhaft sein und vielleicht suchst du dir für diesen Prozess einen Coach oder Therapeuten.

 

Anschließend geht es dann darum, immer mehr dein inneres GPS-System wahrnehmen zu lernen

 

Je mehr du lernst, dein Leben nach deinen Vorstellungen und aus deinem Herzen heraus zu leben, desto weniger Stress, Anspannung und folglich Schmerzen wirst du haben.

 

Auch das ist ein Prozess und kann dauern. Ein guter Anfang ist es, zu meditieren. Meditation bedeutet, dass du dich auf einen Punkt in deinem Inneren fokussierst und dich von allen äußeren Ablenkungen frei machst. So wirst du dich immer mehr wahrnehmen, deine inneren Impulse, deine Herzenswünscheund die nächsten Schritte auf deinem Herzensweg.

 

 

 

 

 

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Shine on, 

               deine Martina 

 

 

 

 

 

 

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Alle publizierten Inhalte auf dieser Website, dem Blog und im Newsletter sind als Inspiration und zur Unterhaltung gedacht und können bei körperlichen und emotionalen Beschwerden niemals den Besuch bei einem Arzt ersetzen. Ich empfehle jedem, vor Anwendung gesundheitlicher Tipps Rücksprache mit einem Fachmann zu halten. 

© 2016 by Martina Trampnau - Heilpraktikerin & Coach| Alle Rechte vorbehalten.