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Podcast #005 Wie du die Angst deine Rollen abzulegen loslassen und mehr du Selbst werden kannst

March 14, 2019

 

Hier gibt es die neue Folge des Podcast Glücklich & gesund auf deinem

 

Herzensweg. 

 

Diese neue Folge ist ein Q&A-Special. Ich habe eine ganz spannende Frage von einer Hörerin bekommen, auf die ich in dieser Podcast-Episode eingehe.


Die Frage lautet:

 

"Liebe Martina,

du sprachst über das Zum-Selbst-Kommen und über das Ablegen der Rollen. Was ist wenn ich befürchte, dass die Rollen mich ausmachen, dass ich ohne die Rollen keinen Wert habe. Ist das nicht dir größte Hemmung dabei, aus dem Gefängnis unserer Konventionen, unserer Prägung und unseren Glaubenssätzen auszubrechen?"

 

Ich gehe in der Folge darauf ein:

 

- woher die Angst die Rollen abzulegen überhaupt kommt

- warum du dich überhaupt mit deinen Rollen identifizierst

- und was du tun kannst, um die Ängste abzubauen, die dahinter stecken und die dich davon abhalten du selbst zu sein.

 

 

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Transkript zur Folge: 

 

Ich habe eine ganz spannende Frage von einer Hörerin bekommen, auf die ich in dieser Podcast Episode eingehe.


Die Frage lautet:

 

Liebe Martina,

du sprachst über das Zum-Selbst-Kommen und über das Ablegen der Rollen. Was ist wenn ich befürchte, dass die Rollen mich ausmachen, dass ich ohne die Rollen keinen Wert habe. Ist das nicht dir größte Hemmung dabei, aus dem Gefängnis unserer Konventionen, unserer Prägung und unseren Glaubenssätzen auszubrechen?

 

 

Ich gehe in der Folge darauf ein, woher die Angst die Rollen abzulegen überhaupt kommt, warum du dich überhaupt mit deinen Rollen identifizierst und was du tun kannst, um die Ängste abzubauen, die dahinter stecken und die dich davon abhalten du selbst zu sein.

 

Woher kommt die Angst vor dem Ablegen der Rollen?

 

Vorab möchte ich sagen, dass es in unserer persönlichen Entwicklung ein total wichtiger Schritt ist, überhaupt erst einmal Rollen aufzubauen und uns in die Gesellschaft über diese Rollen einzufügen. Im Kinder- und Jugendalter brauchen wir diese Rollen, da sie uns einen sicheren Rahmen geben. Über das Verstehen unserer Rolle und der Rollen der anderen Menschen wissen wir, wie wir uns wann, wo und wem gegenüber wie verhalten müssen. Wir Menschen sind zu einem großen Teil abhängig von der Gemeinschaft in der wir leben. Besonders als Kinder, wenn wir noch nicht in der Lage sind, für uns selbst zu sorgen.

 

Aus Sicht der integralen Psychologie ist es ein super wichtiger Schritt,  im Kinds- und Jugendalter uns ein stabiles und gesundes Ego aufzubauen und uns eine Persönlichkeit zu schaffen, die wir nach außen zeigen.

 

Wir kommen ja als Kinder auf die Welt und haben noch gar kein Verständnis dafür, wie unser Umfeld und die Gesellschaft funktionieren. Dieses Verständnis bauen wir uns auf, indem wir die Verhaltensweisen unserer Bezugspersonen erst einmal unreflektiert annehmen, versuchen die Rollen in unserem Umfeld zu verstehen und unsere eigene Rolle annehmen. Also die, die von uns erwartet wird.

 

So kommen wir in die Lage, uns selbst besser zu verstehen und unser Umfeld zu verstehen. Wir bekommen ein Gefühl der Sicherheit, da wir nun wissen, wie wir uns zu verhalten haben um Teil der Gruppe zu bleiben.

 

Je weiter du dich persönlich entwickelst, desto stärker kommt der Impuls in dir auf, die angenommenen Rollen zu hinterfragen und vielleicht abzulegen. Du bist wahrscheinlich gerade an so einem Punkt, denn sonst hättest du diese Frage nicht so gestellt.

 

 

Wenn du nun deine eigenen Rollen hinterfragst und ablegen möchtest, was nicht mehr zu dir passt, kommen selbstverständlich wieder diese Ängste hoch, die ja erst dazu geführt hat, dass du die Rollen annimmst. Die Angst ausgeschlossen zu werden, nicht mehr dazu zu gehören wenn du dich anders verhältst als erwartet, die Angst nicht mehr geliebt zu sein, alleine zu sein, bestraft zu werden, abgelehnt zu werden. Es gibt so viele Ängste, die in diese Angst vor dem Ablegen der Rollen zusammen fließen.

 

In Persönlichkeitsentwicklungs-Szene hört man oft, du musst dein Ego ablegen, um du selbst zu sein. Ich sehe das nicht so. Es geht viel mehr darum, das Ego zu transformieren. Genau so wie die Rollen nicht einfach abgelegt werden können, sondern transformiert uns transzendiert werden müssen. Es geht darum, Schritt für Schritt deine Rollen zu hinterfragen und Stück für Stück zu verändern in die Richtung, die für dich gut ist.  Und dann zu spüren, dass du nicht deine Rollen BIST, sondern die Rollen so annimmst, wie sie für dich hilfreich sind.

 

 

Was kannst du tun, um die Ängste abzubauen und mehr du selbst zu sein

 

1. Gehe mehr und mehr nach Innen. Meditiere, mache Yoga, entspanne dich. Denn je mehr und je tiefer du nach Innen gehst, desto stärker wirst du in dir spüren, dass du mehr bist als deine Rollen.  Du wirst immer mehr wahrnehmen, dass da ein unendliches Licht in dir leuchtet, das dich durch dein Leben trägt. Dass hinter deinen Rollen und den Ängsten dein ganzes Potenzial liegt. Hier spürst du, dass hinter deinen Rollen kein tiefer Abgrund wartet sondern dass du aufgefangen bist von einer Kraft die größer ist als dein Ego und alles was du denkst zu sein.

 

Und ja, das ist eine Sache, die gerne mal eine Weile dauern kann, bis man dort hin kommt. Es geht um Übung und Regelmäßigkeit. Es wird uns gerne heute ja der schnelle Weg zur Blockadenlösung, zum Überwinden der Ängste und zum Selbst-werden verkauft. Ich denke, der Prozess geht einher mit viel innerer Arbeit, mit schmerzhaften Erfahrungen und ist meistens nicht ‚mal eben’ gemacht.  Es braucht einfach seine Zeit. Bleib dran! Denn es lohnt sich!

 

Es geht dabei aber auch nicht darum, sich neue spirituelle Rollen zuzulegen. Sondern um die Erkenntnis – auch wenn du dir nach außen hin die eine oder andere neue und hilfreiche Rolle zulegst  – du nicht diese Rollen bist.

 

2. Finde deine größte Angst heraus. Frage dich, welche tiefste Angst hinter diesem ganzen Wirrwarr an Ängsten steckt, die hochkommen wenn du deine Rollen transformieren möchtest. Und finde die dazu gehörigen Glaubenssätze heraus. Reflektiere für dich, welche schmerzhaften Erinnerungen an dieser Angst hängen aber lasse dich nicht in den Schmerz, die Traurigkeit und die Angst hinein ziehen. Meiner Meinung nach geht das gut über ThetaHealing® und BrennanHealingScience sowie das Journaling. (Hier findest du einen Artikel zum Thema Journaling, der dir vielleicht weiterhilft)

https://www.projecthappiness.de/single-post/2018/07/16/Journaling-für-Gesundheit-Glück-Erfolg---Wie-geht-das

 

3. Lass alte Wunden heilen und gib ihnen auch die Zeit zu heilen. Meistens sind es die alten Verletzungen, die im nachhinein sogar ganz banal erscheinen können, die uns heute so viel Angst machen. Die uns abhalten, unseren Weg zu gehen, zu uns selbst zu stehen und alles loszulassen, was uns nicht mehr dienlich ist.

Alle Erlebnisse hinterlassen eine Spur in uns. Und auch wenn Erlebnisse lange zurück liegen, die emotionalen Blockaden und dein Unterbewusstsein kennt keine Zeit. Sie sind immer noch genau so aktiv wie zum Zeitpunkt ihres Entstehens.

Hol’ dir am besten dazu noch einen guten Coach oder Therapeuten. Denn meistens sind wir meistens nicht in der Lage, unsere eigenen Blockaden zu erkennen. Wir sind quasi betriebsblind und brauchen jemanden, der von außen drauf schaut. Dazu ist es nicht nötig, in den Schmerz und die Angst einzusteigen, es reicht oft. mal kurz hinzuschauen, was in dir geheilt werden möchte, wahrzunehmen was da ist und es gehen zu lassen. 

 

Ich hoffe, dir hat diese Folge weiter geholfen. 

 

Alles Liebe & Shine on, 

deine Martina 

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Alle publizierten Inhalte auf dieser Website, dem Blog und im Newsletter sind als Inspiration und zur Unterhaltung gedacht und können bei körperlichen und emotionalen Beschwerden niemals den Besuch bei einem Arzt ersetzen. Ich empfehle jedem, vor Anwendung gesundheitlicher Tipps Rücksprache mit einem Fachmann zu halten. 

© 2016 by Martina Trampnau - Heilpraktikerin & Coach| Alle Rechte vorbehalten.